
Die Pest- oder Mariensäule |
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Die
Mariensäule :
1655
brach in „Gräz" die Pest aus. In Deutschlandsberg wurde folgedessen
den Wirten verboten, nach 9.00 Uhr abends einen fremden Gast
einzulassen. Streunende Hunde und Katzen waren niederzuschießen.
Jeder sollte sich mit Lebensmitteln „verprovianten". An zwei
Tagen in der Woche sollten Gebete gehalten werden.
Den Bürgern war es verboten, jemanden bei sich aufzunehmen.
Im 18. Jahrhundert traten wiederholt Viehseuchen auf, auf
die oft die Pest folgte.
1711 wurde am Unteren Platz von den Bürgern eine Mariensäule
errichtet, die sich heute am Hauptplatz befindet.
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