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Ausstellung "Mythos Kelten":

Unter dem Titel "Mythos Kelten" werden bedeutende steirische Grab- und Siedlungsfunde aus keltischer Zeit, d.h. von der Mitte des 5. Jhds. v. Chr. bis ca. 15 v. Chr., gezeigt.

Die Kelten, insbesondere der Stamm der Noriker, waren große Kunsthandwerker und Metallverarbeiter, wie zahlreiche Gerätschaften aus norischem Stahl beweisen.

Neben Waffengräbern mit der reichen Beigabe von Schwertern und zweirädrigen Streitwägen, können auch Objekte des täglichen Lebens und der komplexen Glaubensvorstellungen dieses mystischen Volkes bewundert werden.

Kalender und Feiertage der Kelten:

Irische Quellen lassen vermuten, dass die Kelten jährlich vier Hauptfeiertage begingen, die offenbar alle mit Fruchtbarkeit und dem Wechsel der Jahreszeit zu tun hatten. In diesen Festtagen spiegelt sich aber nicht nur der Jahreszyklus der Bauern und Hirten, sondern auch das politische und religiöse Gemeinschaftsleben in Irland wider. So tagte zum Beispiel die Jahresversammlung von "Ulaid" (Ulster) an den Tagen vor und nach dem "Samhain".

1. Februar Imbolc Soll mit der Stillzeit der Mutterschafe zusammenhängen. In Irland der Göttin Brigid (christlicher Namenstag der heiligen Brigid) geweiht, einer Muttergottheit und Patronin der Gebärerinnen.
 
1. Mai Beltain "Gutes Feuer", gilt der Sonnenwärme, die fruchtbare Ernten und Herden hervorbringt. Ob das Fest auch außerhalb Irlands begangen wurde, wissen wir nicht mit Sicherheit, aber es stand möglicherweise in Zusammenhang mit dem in Gallien verehrten Sonnengott Belenos.
 
1. August Lughnasa Erntefest zu Ehren des Gottes Lugh. An diesem Tag wurde in Lugdunum (Lyon), der "Festung des Lug", ein großes Fest gefeiert.
 

1. November

Samhain Dieses wichtigste der vier Feste bezeichnete möglicherweise den Beginn des keltischen Jahres. Zu Samhain, das an der Wende vom Oktober zum November begangen wurde, fielen die Grenzen zum Jenseits - eine Vorstellung, die bis heute im amerikanischen Gruselkarneval "Halloween Eve" (31. Oktober) mitspukt.