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"Weihegaben an die Götter -
Kultopferfunde aus vorkeltischer Zeit" |
Die Ausstellung zeigt eine interessante Schau zu Depot- oder Weihe-funden
aus dem 13. - 12. Jhd. v. Chr., der sog. Spätbronze-
bzw. frühen Urnenfelderzeit.
Unter
dem Begriff "Weihefunde" werden Opfergüter
wie z.B. Waffen, Werkzeuge und Schmuckobjekte aus Bronze zusammengefasst,
die in einer Menge von bis zu 230 Objekten an einem heiligen
Ort niedergelegt wurden.
In einigen Fällen errichtete
die bronzezeitliche Bevölkerung sogar trocken gemauerte
Steinaltäre, in deren Inneren die wertvollen Weihegaben
über längere Zeiträume hinweg deponiert wurden.
Diese Opferstellen stehen zumeist in engem Zusammenhang mit
steilen Felswänden und Höhlen, die als Eingang in
die Unterwelt angesehen wurden. Diese Opferzeremonien aus
vorkeltischer Zeit leben durchaus bis in unsere heutige Zeit
in Form von Messopfern (Geldspenden) weiter. |