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Historischer Rundgang durch Deutschlandsberg
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Die
Geschichte der Stadt
Deutschlandsberg
ist eine Kleinstadt mit über 8.000 BewohnerInnen. Eine Reihe von
Funden beweisen, dass der Raum um Deutschlandsberg schon in
Urgeschichtlicher Zeit (Jungsteinzeit = Neolithikum = ca.
5.000 - 2.300 vor Chr.) besiedelt war. Der Ort selbst entstand
als Untersiedlung der Burg Landsberg. Seinen Namen erhielt
Landsberg von der Ritterfamilie der Lonspercher, die für den
Erzbischof von Salzburg das Gebiet verwalteten und auf der
Burg saßen.
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Erstmalige
Erwähnung
Im
Jahre 1153 wird der Name Lonsperch zum ersten Mal erwähnt
und wird in der Urkunde ein Friedrich von Lonsperch als Zeuge
genannt. Erst im 19. Jhdt. wurde diesem Namen das Wort "Deutsch"
vorangesetzt, um Verwechslungen mit dem damaligen Windischlandsberg
in der Untersteiermark zu vermeiden. 1774 wurde der Markt
durch das erwachsende Nationalbewusstsein "Teutschlandsberg"
genannt. 1789 schrieb man sogar "Teitsch Landsperg".
1799 ist erstmals von "Deutsch Landsberg" die Rede.
Die allgemeine Verwendung des Namens Deutschlandsberg im 19.
Jahrhundert bewirkte, daß dieser 1822 in den Grundsteuerkataster
aufgenommen und somit offiziell bestätigt wurde.
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Einige Bilder vom
Deutschlandsberger
Hauptplatz
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Ein
Markt entsteht
1280
wurde Landsberg durch Kaiser Rudolf von Habsburg zum Markt
erhoben. Wenn auch die Urkunde aus dem Jahr 1278, in der angeblich
König Rudolf I Landsberg das Marktrecht verlieh, eine Fälschung
ist, so ist dennoch nachzuweisen, dass Landsberg wenig später
das Marktrecht besaß und die wohlhabenden Bürger einen eigenen
Marktrichter wählen durften.
Die
Perle der Steiermark
1918
erhob Kaiser Karl Deutschlandsberg zur Stadt und hatte sich
dieser Ort mittlerweile zum Mittelpunkt des Bezirkes entwickelt.
So hat das heutige Deutschlandsberg mit über 8.000 BewohnerInnen
sein altes Gesicht erhalten, aber ein modernes dazu bekommen.
Als Perle der Steiermark ladet es ein und bietet viele Möglichkeiten.
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Das
Wappen
Wappen
und Fahne wurden abgenommen vom alten Siegel der Gemeinde
Deutschlandsberg. Siegel Deutschlandsberg: Ältester Siegelabdruck:
11. April 1747; älteste Erwähnung: 8. Mai 1627 in einem Diplom
Kaiser Ferdinand II.
Aussehen: Runder, gezinnter Wehrturm mit einem Kegeldach und
einem Fähnchen darauf, auf einem Dreiberg stehend. Der Turm
ist von zwei jungen Lärchen beseitet, welche zwei knapp über
dem Boden ansetzende, kupierten Äste zeigen. Am Turm sind
zwei Schießscharten, aber kein Tor ersichtlich. Das Siegel
trägt die Legende: "SIGILLUM OPIDI LANNSPERG". Der
runde Turm entspricht dem runden Turm der Burg Deutschlandsberg.
Die Fahne entspricht der steirischen Fahne (grün-weiß-längsgestreift)
mit dem Wappen in der Mitte.
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Das
Wappen der Stadtgemeinde Deutschlandsberg hat zwar eine eindeutige
Beschreibung, aber keine eindeutige Zeichnung. Dadurch haben sich
mehrere Varianten herausgebildet.
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