Historischer
Rundgang:
Eine
Reihe von Funden beweist, dass der Raum von Deutschlandsberg schon
in urgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Diese Besiedlung erreichte
unter römischer Zeit Bedeutung.
Der Ort Deutschlandsberg entstand als Burguntersiedlung. Deutschlandsberg
oder Landsberg, wie es lange genannt wurde - das „Deutsch
wurde erst im 19. Jahrhundert vorangesetzt, um Verwechslungen
mit Windischlandsberg in der Untersteiermark, dem heutigen Slowenien,
zu vermeiden - verdankt seine Bedeutung seiner Verkehrslage. Am
Fuße der Koralpe gelegen, über die Saumwege und -straßen führten,
wurde hier mit Waren gehandelt, Pferde gewechselt und Wagen umgeladen.
Wein und Salz spielten bei diesem Handel die Hauptrolle - der
Name Weinebene bildet noch eine Erinnerung daran. Seit 1322 ist
Deutschlandsberg als Markt nachweisbar, 1918 wurde es
von Kaiser Karl zur Stadt erhoben.

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Nach
dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich Deutschlandsberg zusehends.
Um den Kern der Altstadt mit einigen schönen Bürgerhäusern schloss
sich der Ring der Verwaltungs- und Schulgebäude.
Im Osten entstand ein Industrieviertel. Neue Firmen, wie z.B.
die Firma Siemens (heute Epcos), siedelten sich an, neue Schulen
wurden gebaut, ein Bundesschulzentrum mit vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten
entstand.
Wohnsiedlungen wurden errichtet.
Ein Kulturkreis und viele ortsansässige Vereine sorgen für
das kulturelle Leben - Deutschlandsberg wird deshalb nicht umsonst
von vielen als die heimliche Kulturhauptstadt der Steiermark bezeichnet.
Ein Landeskrankenhaus wurde 1985 in Betrieb genommen. So hat das
heutige Deutschlandsberg mit seinen über 8.000 Einwohnern
sein altes Gesicht behalten, aber ein modernes dazubekommen. Als
„Perle der Weststeiermark" ladet es ein und bietet viele Möglichkeiten.
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