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Der
Schilcher
Den Schilcher – wann mas recht betrocht
hot unser Hergott extra gmocht
nur für´n Steirer als a Gnod,
daß er zu jeder Stund wos hot,
wia d´ Muatamilch a kloana Bua,
z´ Mittog, auf d´ Nocht und in der Fruah.
Wanns eahm in Winter feindla friert,
und erst in Summer gegn die Hitz
als Mittl gegnan lästan Schwitz.
Er brauchtn, wanns wo lusti sand,
und goar alloan erst gegnan Grant.
Er gfreut eahm, ist a Hondl grotn
und bei der Stellung zu d´ Suldotn,
und gegns Kranksein hilft er besser
wia jeder Dokter und Professor.
Und muaß onas goar auf Eibiswold,
so geht er zerst in Keller holt
und loßt si nocha liaber gfolln
das gottverfluachte Steuerzohln.
Und wos d´ a onpokst umanond,
es geht dir leichter von der Hond,
ban Koartnspilln, ban Kegelscheibm
un bei den hundert Ausweis schreibm.
Und goar erst bei die Weiberleut
bringt Schilcher erst die rechte Freud,
wann ma mit Oana ausredt still,
döi zerst net tuan möcht, wia ma will;
und is scha gfahlt, muaßt goar zua olln
der Hebamm no an Schilcher zohln.
Darum, deshalb und derentwegen
is holt der Schilcher recht a Segn. |
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