| 15.
Jhd. |
Entstehung
des Hauses, das zur Herrschaft Landsberg, bzw. dem Grafen
Khienburg gehört. |
| 1602 |
Das
unter "Schulhäusl" bekannte Haus beherbergt
die Schule und hatte im Erdgeschoß eine Fleischbank. |
| 1612 |
Das
Haus dient nur als Schulhaus. Die Fleischbank wird aufgelassen. |
1648
-
9. Mai 1887 |
Während
des 30jährigen Krieges dient es als Markt-, Rat-, und
Schulhaus. Es wird von Dr. Camillo und Terese Theumer verkauft.
Der schöne alte Turm wird abgetragen, nur der alte
Turmsockel bleibt erhalten. |
| 1720 |
Schloßhauptmann
Wenzel Josef Jandik von Rottenfels kauft das Haus um 400
Gulden von der Herrschaft. Das Haus dürfte zu jener
Zeit ca. 8 m vor dem gegenwärtigen Haus gestanden sein,
da dort Grundmauern des Vorplatzes. Jandik bricht die bestehende
Keusche nieder und beginnt mit dem Bau des neuen Hauses.
Dann wollte der Kapuzinerkonvent das Haus samt Grundstück
zur Errichtung eines Klosters erwerben. Dann aber fanden
die Kapuziner eine Heimstätte in Schwanberg. |
| 1736 |
Jandik
verkauft das Haus an Felix Konstantin, Edlen von Hörmayer,
der den Bau fortsetzte. Er errichtet einen Park mit Springbrunnen
und Wasserwerk. Nach seinem Tod kommt das Haus an den erzbischöflichen
Administrator, Franz Xaver Jud. |
| 28.
August 1797 |
Verheerender
Brand in Deutschlandsberg. Jud baut danach das Haus aus
(Anbau des hofseitigen Korridors und Aufbau des zweiten
Stockwerks). Das Haus heißt über lange Zeit "Judsches
Haus". 1810 Kaufverhandlungen mit Fürst Johann
Liechtenstein. |
| 1.
Februar 1812 |
Das
Haus geht in den Besitz des neuen Herrn der Herrschaft Landsberg,
Moritz Graf von Frieß. |
| 15.
Jänner 1820 |
Neuer
Besitzer ist Fürst Johann Liechtenstein. |
| 1887-1924 |
In
dieser Zeit ist das Haus Hauptplatz Nr. 15 Rathaus der Markt-Gemeinde
Deutschlandsberg (ab 1918 der Stadtgemeinde DL) |
| 3.
August 1903 |
Das
Haus kommt in den Besitz von Familie Berger. Alter Spruch,
der am Haus angebracht ist: "Allda / thuete / man hassen
/ verachten / lieben die Schalkheit / die Laster / den Frieden
schützen / ehren / verfechten die Armen / die Frommen
/ die Rechten. Hassen die Schalkheit / schützen die
Armen verachten die Laster / ehren die Frommen lieben den
Frieden / verfechten die Rechten." |
| 5.
Februar 1919 |
Der
Gemeinderat beschließt den Ankauf des heutigen Rathauses
mit den dazugehörigen Grundstücken, die bis zur
Burgeggerbahn reichen. |
| 21.
Sep. 1919 |
Die
Stadtgemeinde erwirbt vom Hause Liechtenstein das heutige
3. Rathaus in der Geschichte der Stadt. |
| 1924 |
Der
Umbau des Rathauses beginnt nach Plänen des Landesdenkmalamtes.
Kosten: 530 Mill. Kronen. Zugleich wird dem Rathaus ein
Turm Aufgesetzt. Das Kupferblech dazu stammt aus alten Militärbeständen
des Ersten Weltkrieges. Die Eindeckung nahm der Spenglermeister
Wolfgang Zecher vor. Der Umbau wurde von der Baufirma Pfleger
durchgeführt. |
| 25.
Juni 1925 |
Das
neue Rathaus wird eröffnet. Das zweite Rathaus befand
sich gegenüber, Hauptplatz Nr. 15. Das Haus war mit
dem Nachbarhaus Sutter durch Tore und Gänge verbunden
und beide Häuser gehörten 1590 Peter Weber und
ab 1602 dem Marxs Pambgarten. Erst 1646 wurden die Häuser
getrennt. |
| Juli
1987 |
Auf
dem Vorplatz des Rathauses werden zwei Sitzgruppen aufgestellt |
| Mai
1989 |
Der
Rathauspark wird nach Plänen von Gartenarchitekt Kern
umgestaltet und teilweise neu bepflanzt. Sämtliche
Arbeiten werden vom städtischen Wirtschaftshof durchgeführt.
Kosten: ca. € 11.600,- |
| Jänner
1995 |
Beleuchtung
des Rathauses |
| März
1995 |
Umbau
des Obergeschosses und des Dachgeschosses |