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Das Rathaus und der Rathauspark

Das Deutschlandsberger Rathaus mit angrenzendem Rathauspark

 

Die Hoheitsverwaltung der Stadtgemeinde Deutschlandsberg ist im Rathaus und im Gebäude Hauptplatz 37 (Solohaus) untergebracht.

Der Rathauspark wird in der wärmeren Jahreszeit zur Abhaltung von verschiedenen Veranstaltungen wie. z.B. Parkkonzerte (Blasmusikkapellen), Operngesang, Kino im Rathauspark usw. genutzt.

Adresse: Hauptplatz 35
Tel: (03462) 2011.0
Wie kommen Sie nach Deutschlandsberg? Informieren Sie sich darüber auf unserer Seite.
Wie kommen Sie zum Rathaus und zum Rathauspark? Der Rathauspark ist schwarz umrandet. Zum Vergrößern bitte klicken.

Allgemeine Informationen:

15. Jhd. Entstehung des Hauses, das zur Herrschaft Landsberg, bzw. dem Grafen Khienburg gehört.
1602 Das unter "Schulhäusl" bekannte Haus beherbergt die Schule und hatte im Erdgeschoß eine Fleischbank.
1612 Das Haus dient nur als Schulhaus. Die Fleischbank wird aufgelassen.
1648 - 
9. Mai 1887
Während des 30jährigen Krieges dient es als Markt-, Rat-, und Schulhaus. Es wird von Dr. Camillo und Terese Theumer verkauft. Der schöne alte Turm wird abgetragen, nur der alte Turmsockel bleibt erhalten.
1720 Schloßhauptmann Wenzel Josef Jandik von Rottenfels kauft das Haus um 400 Gulden von der Herrschaft. Das Haus dürfte zu jener Zeit ca. 8 m vor dem gegenwärtigen Haus gestanden sein, da dort Grundmauern des Vorplatzes. Jandik bricht die bestehende Keusche nieder und beginnt mit dem Bau des neuen Hauses. Dann wollte der Kapuzinerkonvent das Haus samt Grundstück zur Errichtung eines Klosters erwerben. Dann aber fanden die Kapuziner eine Heimstätte in Schwanberg.
1736 Jandik verkauft das Haus an Felix Konstantin, Edlen von Hörmayer, der den Bau fortsetzte. Er errichtet einen Park mit Springbrunnen und Wasserwerk. Nach seinem Tod kommt das Haus an den erzbischöflichen Administrator, Franz Xaver Jud.
28. August 1797 Verheerender Brand in Deutschlandsberg. Jud baut danach das Haus aus (Anbau des hofseitigen Korridors und Aufbau des zweiten Stockwerks). Das Haus heißt über lange Zeit "Judsches Haus". 1810 Kaufverhandlungen mit Fürst Johann Liechtenstein.
1. Februar 1812 Das Haus geht in den Besitz des neuen Herrn der Herrschaft Landsberg, Moritz Graf von Frieß.
15. Jänner 1820 Neuer Besitzer ist Fürst Johann Liechtenstein.
1887-1924 In dieser Zeit ist das Haus Hauptplatz Nr. 15 Rathaus der Markt-Gemeinde Deutschlandsberg (ab 1918 der Stadtgemeinde DL)
3. August 1903 Das Haus kommt in den Besitz von Familie Berger. Alter Spruch, der am Haus angebracht ist: "Allda / thuete / man hassen / verachten / lieben die Schalkheit / die Laster / den Frieden schützen / ehren / verfechten die Armen / die Frommen / die Rechten. Hassen die Schalkheit / schützen die Armen verachten die Laster / ehren die Frommen lieben den Frieden / verfechten die Rechten."
5. Februar 1919 Der Gemeinderat beschließt den Ankauf des heutigen Rathauses mit den dazugehörigen Grundstücken, die bis zur Burgeggerbahn reichen.
21. Sep. 1919 Die Stadtgemeinde erwirbt vom Hause Liechtenstein das heutige 3. Rathaus in der Geschichte der Stadt.
1924 Der Umbau des Rathauses beginnt nach Plänen des Landesdenkmalamtes. Kosten: 530 Mill. Kronen. Zugleich wird dem Rathaus ein Turm Aufgesetzt. Das Kupferblech dazu stammt aus alten Militärbeständen des Ersten Weltkrieges. Die Eindeckung nahm der Spenglermeister Wolfgang Zecher vor. Der Umbau wurde von der Baufirma Pfleger durchgeführt.
25. Juni 1925 Das neue Rathaus wird eröffnet. Das zweite Rathaus befand sich gegenüber, Hauptplatz Nr. 15. Das Haus war mit dem Nachbarhaus Sutter durch Tore und Gänge verbunden und beide Häuser gehörten 1590 Peter Weber und ab 1602 dem Marxs Pambgarten. Erst 1646 wurden die Häuser getrennt.
Juli 1987 Auf dem Vorplatz des Rathauses werden zwei Sitzgruppen aufgestellt
Mai 1989 Der Rathauspark wird nach Plänen von Gartenarchitekt Kern umgestaltet und teilweise neu bepflanzt. Sämtliche Arbeiten werden vom städtischen Wirtschaftshof durchgeführt. Kosten: ca. € 11.600,-
Jänner 1995 Beleuchtung des Rathauses
März 1995 Umbau des Obergeschosses und des Dachgeschosses

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